Bildungsreisende

Kloster Wiblingen und seine Bibliothek wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von zahlreichen Fürsten, Bürgern und Gelehrten besucht. Fand der Bibliothekssaal stets begeistertes Lob und allgemeine Anerkennung, gingen die Meinungen über die Qualität der Handschriften- und Bücherbestände weit auseinander.

Titelblatt. Martin Gerbert, Reisen durch Alemannien, Welschland und Frankreich, 1767, WLB Stuttgart, HBF 2236

Titelblatt. Martin Gerbert, Reisen durch Alemannien, Welschland und Frankreich


Unterschiedliche Absichten führten Besucher wie Herzog Carl Eugen von Württemberg, die Bibliothekare der Benediktinerklöster Martin Gerbert (St. Blasien) und Nepomuk Hauntinger (St. Gallen), den italienischen Archivar und Diplomaten Giuseppe Garampi oder den evangelischen Theologen Johann Ferdinand Gaum nach Wiblingen. Besonders Letzterer beschrieb mit „spitzer Feder“ seinen Besuch im Kloster.

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook