Mietbare Räume

 Kloster Wiblingen

 

 


1093 stifteten die Grafen Hartmann und Otto von Kirchberg "in dem Bestreben eines gottgefälligen Lebens" ein dem heiligen Martin geweihtes Kloster und besetzten es mit Benediktinermönchen aus St. Blasien im Schwarzwald. Ab 1714 wurde die Anlage in einem ehrgeizigen Neubauprojekt grundlegend erweitert und umgebaut. Es entstand ein monumentales Ensemble barocker Konzeption. Besondere Erwähnung muss der zauberhafte, reich stuckierte Wiblinger Bibliothekssaal mit seiner von Säulen getragenen Galerie finden.Die Skulpturen und das Deckenfresko sind Bestandteil eines theologisch-philosophischen Programms.
Förmlich als Gegenpol zu dieser üppig bewegten Ausstattung entstand die berühmte Kirche des Klosters in eher strenger, schlichter Form. Die antikisierenden Deckenfresken von Januarius Zick kann man zu den bedeutendsten Zeugnissen württembergischer Freskomalerei zählen. Heute wird die Klosteranlage überwiegend universitär genutzt.

Parkmöglichkeiten: ca. 100 Parkplätze (ca. 2 Min. Gehzeit).
Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel: Bus (Linie 3, 8; Haltestelle: Pranger).

Weitere Informationen zu Kloster Wiblingen

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook