1093 |
gründen die Grafen Hartmann und Otto von Kirchberg Kloster Wiblingen und besetzen es mit Benediktinermönchen aus St. Blasien. |
1098 |
wird Werner von Ellerbach der erste Abt des neuen Klosters. |
1271 |
brennt das Kloster ab und steht vor dem Wiederaufbau. |
1508 |
erhält die Augsburger Kaufmannsfamilie Fugger von Kaiser Maximilian I. das Kloster als Dauerlehen. Die Stifterfamilie von Kirchberg ist inzwischen ausgestorben. |
in der 2. Hälfte des 16. Jhs. |
gewinnt das Kloster wieder an Wohlstand und genießt hohes geistiges Ansehen. |
1635 |
wird Kloster Wiblingen teilweise zerstört. |
1701/1702 |
wird die Fuggersche Vogtherrschaft beendet. |
1714 |
beginnt der Konvent mit dem barocken Neubau des gesamten Klosters. |
1732 |
erbaut man in einer zweiten Phase das Klausurgeviert. |
1757 |
wird der Ostflügel mit dem Kapitelsaal von Johann Michael Fischer errichtet. Die Klosterbibliothek besitzt inzwischen 15.000 Bände. |
1772 |
legt man den Grundstein der spätbarocken/frühklassizistischen Klosterkirche. |
1783 |
ist die Kirche bis auf die Türme fertig gestellt. |
1806 |
wird das Kloster im Zuge der Säkularisierung aufgelöst. |
1916 |
erbaut man den südlichen Konventflügel als Städtisches Altersheim. |
bis 1945 |
dient das Kloster als Kaserne. |
1964-1970 |
wird der nördliche Konventflügel für die Universität instand gesetzt. |
seit 1993 |
erläutert eine Dauerausstellung die Geschichte von Kloster Wiblingen. |
seit 2006 |
präsentiert das "Museum im Konventbau" in den ehemaligen Gäste-Appartements im |