Monumentales Kloster mit prächtigem Bibliothekssaal

Kloster Wiblingen

Innenraum der Klosterkirche nach Westen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer
Nicht für jeden zugänglich

Die Kirchenempore

Von der Empore hat man den nahen Blick auf die grandiosen Deckenfresken von Januarius Zick – und eine erstaunliche Übersicht über das ganze Kircheninnere mit seiner Fülle an Details. Die Empore diente einst Mönchen und vornehmen Klostergästen als stiller Raum für Gebete.

Blick in den westlichen Teil der Klosterkirche; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Von den Gästeappartements erreichbar.

Bequemer Weg in die Kirche

Der Zugang zur Empore der Klosterkirche war Mönchen und wichtigen Gästen vorbehalten. Deshalb führt ein bequemer Weg von den Gästeappartements im zweiten Obergeschoss dorthin. Die Gäste konnten die Empore in aller Stille betreten – zum Gebet und zur Andacht. Ab 1822 wohnte der katholische Pfarrer dort, wo einst vornehme Gäste beherbergt worden waren. Auch für ihn war der Zugang zur Empore ein bequemer Weg ins Kircheninnere.

Gut ausgestattet

Die prachtvolle Innenausstattung der Kirche wurde auf der Empore fortgeführt: Auch hier stehen verschiedene Altäre. Ebenfalls gut zu erkennen ist der Platz, der einst für eine Orgel gedacht war. Heute steht das Instrument im Bereich des Chorgestühls im Mönchschor.

Deckenfresko "Das letzte Abendmahl", Januarius Zick, um 1778/80; Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Steffen Hauswirth
Deckenfresko "Kreuzrückgewinnung und Kreuzerhöhung", Januarius Zick, 1780; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Steffen Hauswirth

Bei Sonderführungen bieten sich einzigartige Blicke auf die beeindruckenden Deckenfresken des frühklassizistischen Künstlers Januarius Zick.

Glastür zur Empore der Wiblinger Klosterkirche; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Ortsverband Schussenried Wiblingen

Vom Museum aus kann man nun auf die Empore sehen.

Neuer Zugang vom Museum im Konventbau

Der Zugang zur Empore, der einst vom Konventbau aus möglich war, wurde bei der Neueinrichtung des Museums wieder hergestellt. Vom Museum ist der Blick auf die Empore durch eine Glastür möglich. Spiegel auf der Empore lassen einen Altar sichtbar werden, der eigentlich hinter der Ecke verborgen bleiben würde.

TIPP

Eine spannende Sonderführung der Klosterverwaltung ermöglicht Ihnen die ganz besondere Perspektive: einzigartige Einblicke in das Kircheninnere und den Blick auf die Deckenfresken von der Empore aus, die sonst nicht zugänglich ist. Fragen Sie nach Terminen!

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